Bahnanbindung 2010

Kreis Heinsberg. Die Stadtverbände und Stadtratsfraktonen von Heinsberg und Geilenkirchen sowie die Kreistagsfrakton Heinsberg luden zu einer Begehung am zukünfigen Heinsberger Bahnhof und einer daran anschließenden Informatonsveranstaltung ein. Ab Dezember 2012 sollen von Heinsberg aus wieder Züge Richtung Geilenkirchen-Lindern fahren. Hausmann berichtete über die geplante Verlegung der Schienen um circa 30 Meter Richtung Ostpromenade.

Fast 50 Bürger folgten der FDP-Einladung zum Thema Bahnanbindung in die Köpi-Stube. Peter Echterhof, verkehrspolitscher Sprecher der FDP-Kreistagsfrakton, ging in seinem Vortrag auf die Historie der Bahn in Heinsberg ein und stellte klar, dass die FDP die Reaktvierung immer unterstützt und forciert hat. Der fast 20 jährig, andauernde Einsatz für die Heinsberger Bahnanbindung ist untrennbar mit dem Namen Willi Wirtz, dem Heinsberger Ehrenvorsitzenden verbunden und wird hoffentlich noch zu seinen Lebzeiten endlich Wirklichkeit. Udo Winkens, Prokurist und Betriebsleiter der WestEnergie und Verkehr GmbH, gab direkt zu Beginn seines Vortrags zu, dass bis jetzt kein fertges Buslinienkonzept vorliegt. Dies wolle man schnellstmöglich jedoch spätestens 2012 fertg haben.

Stefan Houbertz, Vorsitzender des PRO BAHN Regionalverbands Euregio Aachen forderte mehr Service für den Kunden und einem stärkerem Engagement der Verkehrsbetriebe bei der Bewerbung ihrer Dienstleistungen im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs. Herr Winkens nahm mit Interesse die Vorschläge und Ideen der PRO BAHN zur Kenntnis.

Nach den Vorträgen entbrannte eine teils hitzige Diskussion mit den Anwesenden, insbesondere der Anwohner, die bemängelten, dass auf der Informatonsveranstaltung in der Heinsberger Stadthalle keine konkreten Details bezüglich der genauen Lage der Parkplätze und der Bus/Bahnsteige vorgestellt worden sind. Die Anwohner haben noch viele ofene Fragen, die unbedingt von der Stadt noch vor Ort beantwortet werden müssen, um deren Ängste und Sorgen ernst zu nehmen und nicht weiter zu schüren. Gerne auch mit Unterstützung der FDP, die notalls die Bürger allein und rechtzeitg vor Ort informieren wird.

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