Ordentlich Dampf machen – FDP zu Gast im BIZZPARK Oberbruch – Der Standort 3.0

Heinsberg. Eelco Vrieling, Business Development Manager und Frau Sarah Wagner, Unternehmensjuristin des Standortbetreibers NUON empfingen die FDP-Besucherdelegation mit Vertretern der WFG für den Kreis Heinsberg. Der Einladung des Stadtverbands-vorsitzenden David Stolz und des Kreisfraktionsvorsitzenden Stefan Lenzen folgten neben Linus Stieldorf auch der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW Dietmar Brockes MdL. Dank der Unterstützung von Herrn Dr. Joachim Steiner, Geschäftsführer der WFG konnten sich die Liberalen ein umfassendes Bild von der Umstrukturierung des ehemaligen Industrieparks in Oberbruch machen.

Dr. Steiner fasste die Vergangenheit des Industrieparks zusammen. Im Gipfel der Krise zum Ende des letzten Jahrhunderts habe durchaus die Gefahr bestanden, dass der kranke Standort stirbt und zu einer Industriebrache verkommt. Mit vereinten Kräften zwischen dem jeweiligen Standorteigentümer, der Stadt Heinsberg, dem Kreis/der WFG und dem Land NRW sei ein attraktiver Industriepark entwickelt worden, der eine lebendige Zukunft vor sich habe. Herr Vrieling stellte in seiner Präsentation zum BIZZPARK die Besonderheiten des Standortes in Heinsberg-Oberbruch für angesiedelte bzw. ansiedlungswillige Unternehmen dar. Hierzu zählen die großen Wahlmöglichkeiten bei den Leistungen: Wasser verschiedenster Qualitätsstufen, eine leistungsfähige Kläranlage, Dampf in unterschiedlichen Druckstufen und Mengen sowie die Möglichkeit Grundstücke zu erwerben. Dampf war das richtige Stichwort, denn der BIZZPARK verfügt neben einigen Dampfkesseln über ein eigenes GuD-Kraftwerk, welches bei einem entsprechenden Dampfbedarf eines Unternehmens zur Verfügung steht. Daneben bietet der BIZZPARK Oberbruch Strom, Erdgas, Kälte und Druckluft unterschiedlicher Qualität. Diese Standortvorteile eignen sich besonders für Unternehmen der Kunststoffverarbeitenden-, Papier- und Lebensmittel-industrie.

Dietmar Brockes regte an, den Kontakt zu den Hochschulen in Aachen und Mönchengladbach auszubauen und gerade Studenten aus dem Bereich der Ernährungswissenschaften zum BIZZPARK einzuladen. »Dies kann ich nur unterstützen, u.a. zu diesem Zweck haben CDU und FDP im Kreis Heinsberg den Wirtschaftsbeirat installiert, in dem sich Wirtschaft, Wissenschaft, WFG, Politik und Verwaltung austauschen.«, berichtet Stefan Lenzen. »Hier ergibt sich eine große Chance das Know-How der Studenten und der Unternehmen der Region für beide Seiten zu nutzen. Z.B. durch ein Angebot an praxisnahen Themen für Bachelor- und Masterarbeiten, interessanten Projekten und Praktika kann hier im BIZZPARK der Technologietransfer gelebt werden.«, so Lenzen weiter.

»Die Ansiedlung neuer Firmen im BIZZPARK und den damit verbundenen Arbeitsplätzen ist von immenser Bedeutung für die Stadt Heinsberg und bedeutet für die gesamte Region mehr Wohlstand.«, ergänzt David Stolz. »Der BIZZPARK ist ein Wirtschaftsstandort der Zukunft. Man orientiert sich an Nachhaltigkeit und Effizienz, das ist ein Alleinstellungsmerkmal für unsere Region«, formuliert Linus Stieldorf seine Eindrücke zum ehemaligen Industriepark.

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